von Dr.
Christoph Herrmann
im Rahmen des Sonderforschungsbreichs SFB/TR 31 Das
aktive Gehör
Mitarbeiter:
Daniel Lenz
Studentische Hilfskräfte:
Christian Grasme
Zusammenfassung:
Die Verarbeitung auditorischer Reize im menschlichen Gehirn hängt
nicht ausschließlich von den Reizen selbst ab (bottom-up
Verarbeitung), sondern auch von kognitiven Prozessen, die eine
sogenannte top-down Modulation darstellen. Hier soll untersucht
werden, wie sich der Einfluss von bestehenden Gedächtnisspuren auf die
Verarbeitung auswirkt. Neben ereigniskorrelierten Potentialen sollen
vor allem 40-Hz Oszillationen, die besondere Bedeutung für
Gedächtnisprozesse besitzen, analysiert werden. Außerdem sollen die
Verwendung von Gedächtnisspuren für frequenz-selektive Aufmerksamkeit
und die Bedeutung von Resonanzfrequenzen als Mechanismus für top-down
Modulationen untersucht werden.