Fachschaftsrat der Fakultät für Geistes-, Sozial-, und Erziehungswissenschaften

Ausstellung: Zwangsarbeit und KZ-Haft in Magdeburg


14. Juni - 9. Juli 2010 in der Universitätsbibliothek Magdeburg

präsentiert von der Arbeitsgemeinschaft Emanzipative AntifaschistInnen, unterstützt durch das Kulturreferat des Studierendenrates der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Termine für eine Ausstellungsführung werden vor Ort per Aushang angekündigt!



Inhalt der Ausstellung:
Die planmäßige Ausbeutung und die Vernichtung von Menschen im Nationalsozialismus werden gemeinhin mit Betrieben wie den IG Farben oder mit bekannten Konzentrationslagern wie Auschwitz und Buchenwald verbunden. Doch fanden Zwangsarbeit und KZ-Haft überall in Deutschland statt. Insgesamt existierten über 1.200 KZ-Außenlager in der Nähe vor allem kriegswirtschaftlich wichtiger Unternehmen sowie tausender weiterer Lager und Unterkünfte für Zwangsarbeiter bei fast allen kommunalen, staatlichen und privatwirtschaftlichen Betrieben.

Auch in Magdeburg wurden Menschen zur Arbeit in der Kriegswirtschaft gezwungen. Die bedeutende Industriestadt an der Elbe war für Tausende von Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen, Kriegsgefangenen und KZ-Häftlingen ein Synonym für unendliches Leid und Tod.

Junge Menschen aus Magdeburg und Umgebung wollten die Orte der Grausamkeiten in der Stadt mit Adressen benennen und den Opfern ein Gesicht geben. Deshalb haben sie in Archiven geforscht, Zeitzeugen befragt und Fotos gemacht. Entstanden ist daraus die Ausstellung "Zwangsarbeit und KZ-Haft in Magdeburg", in der 64 Örtlichkeiten in Magdeburg belegt sind, an denen Zwangsarbeiter ausgebeutet wurde. Einzelne Lager werden beispielhaft vorgestellt und ihre Rolle für die Stadt und das System des NS-Vernichtungsapparates aufgezeigt. Dabei kommen auch schmerzliche und verdrängte Wahrheiten für Teile der Magdeburger Bevölkerung an das Tageslicht.


Sommerspartakiade der SpoFa



Ergebnisse der Abstimmung über das Semesterticket

Etwa 66% der Studierenden hat gegen eine Einführung des Semestertickets gestimmt; ca. 30% haben dafür gestimmt; ca. 4% haben sich enthalten.

Eine Aufschlüsselung der Ergebnisse findet ihr hier.


Protokoll der Sitzung vom 09. Juni 2010





Protokoll der Sitzung vom 02. Juni 2010






Greminienwahlen

Am 1. und 2. Juni finden an der Otto-von-Guericke-Universität Gremienwahlen statt. Ihr könnt aus diversen Hochschulgruppen eure VertreterInnen für den Studierendenrat, den Senat, die Fachschaftsräte und die Fakultätsräte wählen.

Die Wahlen finden im G40-R122 statt. Das Wahllokal ist am

01.06. von 09:00 - 14:30 Uhr und am
02.06. von 10:00 - 15:00 Uhr

geöffnet.


Protokoll der Sitzung vom 26. Mai 2010






26. Mai Podiumsdiskussion: Rechtsextremismus an den Hochschulen - Muss man das einfach so hinnehmen?




Protokoll der Sitzung vom 19. Mai 2010






20. Mai Vortrag: Permanenz der Krise – Zur Aktualität Marxscher Ökonomiekritik


Referent: Michael Heinrich
Als im September 2008 die Bank Lehman Brothers Insolvenz anmelden musste, begann die Diskussion um die Frage, ob, wie und in welcher Form mit Hilfe staatlicher Eingriffe einzelne Unternehmen und Banken gerettet werden sollen. Dafür wurden abwechselnd neoklassische und keynesianische Auffassungen zur Analyse der Ursachen und Wirksamkeit von Maßnahmen bemüht. Michael Heinrich, Mitglied in der Redaktion von „PROKLA Zeitschrift für kritische Sozialforschung“ zeigt in seinem Vortrag die Defizite der beiden ökonomischen Theorien im Zusammenhang mit der Finanzkrise auf und skizziert, wie sich die Finanzkrise aus einer an Marx orientierten Perspektive analysieren lässt. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Wissenschaft im Austausch – faculties getting connected“ des Studierendenrats der Otto-von-Guericke Universität statt.

20. Mai // 19 Uhr // Uni-Gebäude 22A // Raum 20




Protokoll der Sitzung vom 12. Mai 2010






Stipendienausschreibung


Der DAAD schreibt 3 Teilstipendien für die staatliche Universität St. Petersburg für den Zeitraum vom 01.02.2011 bis 31.06. 2011 an der Fakultät für Soziologie aus. Kontaktperson für Interessierte ist Prof. Dr. Heiko Schrader (G40-R108).

Bewerbungsfrist ist der 15.06.2010





Protokoll der Sitzung vom 05. Mai 2010






Protokoll der Sitzung vom 28. April 2010






Protokoll der Sitzung vom 21. April 2010






Vortrag: Der Warenkörper – Markt und Medizin


Die voranschreitende Ökonomisierung ergreift nun in einem ganz unmittelbaren Sinne den menschlichen Körper. Kritisiert wird diese Entwicklung häufig als Übergreifen des Marktes auf die letzten Bereiche die ihm noch entzogen waren. Kann diese Kritik am ökonomischen Imperialismus aber den Antrieb dieser Entwicklung wirklich erfassen? Es stellt sich mit ihr die Frage nach dem Verhältnis von Besonderem, dem Individuum, und dem Allgemeinen, der warenproduzierenden Gesellschaft, neu – und die Bestimmung dieses Verhältnisses führt zu den gemeinsamen Wurzeln von Heils- und Handelsgut.




Israel-Exkursion


Das Institut für Geschichte (IGES) sucht noch TeilnehmerInnen für die Israel-Exkursion vom 28.08.-12.09.2010. Anmeldungen und Information bei Dr. Frey G40-273 oder unter eckart.frey@ovgu.de


Kolloquium: Keine Menschenrechte ohne Bildung?


Anlässlich des 60. Geburtstags von Prof. Dr. K.-P. Fritzsche findet am 15. und 16. April ein Kolloquium statt, in dem der Zusammenhang von Bildung und Menschenrechte erörtert werden soll. (click picture to open pdf-file)




Buchvorstellung: David Rubingers' Autobiographie


David Rubinger, einer der bedeutendsten Fotojournalisten (TIME), war vor Jahresfrist Gast im Forum Gestaltung und in Magdeburg. Anlass war die Fotoausstellung „60 Jahre Pressefotografie aus Israel“ (zusammen mit Paul Goldman), die überaus erfolgreich sechs Wochen lang im Forum zu sehen war. Unvergessen die Eröffnung, als Rubinger Episoden und Geschichten, Begegnungen und Gespräche erinnerte, Bild-Hintergründe erzählte … 2007 war in New York seine Autobiografie erschienen (zusammen mit Ruth Corman). Jetzt liegt dieses Buch in deutsch vor (“Israel durch mein Objektiv. Sechzig Jahre als Fotojournalist.” Pellens Verlag), und der in Wien geborene David Rubinger präsentiert es ganz persönlich im Forum.

14. April / 18 Uhr / Forum Gestaltung (Brandenburger Straße 10)




Welcome Back!


Der FasRa heißt alle Studierenden herzlich willkommen zurück und wünscht ein erfolgreiches Semester! Wir sind natürlich bemüht, euch dabei weiterhin mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Außerdem freuen wir uns, die Fachschaft des Sportinstituts in unseren Reihen begrüßen zu dürfen. Die SpoFa ist nun als Referat fester Bestandteil des Fachschaftsrates. Ebenso begrüßen wir die neuen kooptierten Mitglieder und freuen uns auf die Zusammenarbeit.


Protokoll der Sitzung vom 07. April 2010






Protokoll der Sitzung vom 11. November 2009






Protokoll der Sitzung vom 04. November 2009






Fachschaftsrat lehnt Gewalt ab


Mit Bestürzung haben wir den handgreiflichen Vorfall am Dienstagmorgen in einem Gebäude der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg aufgenommen. Gewalt ist kein adäquates Mittel, auch nicht bei der Auseinandersetzung mit Anti-DemokratInnen. Um die Kluft zwischen Neuen Rechten und DemokratInnen aufzuzeigen, heißt es Stellung zu beziehen und die menschenverachtenden Argumente der NPD und anderer Rechtsradikaler inhaltlich und gewaltfrei als solche zu entlarven.

Das demokratiefeindliche Treiben und die inhumane Geisteshaltung von rechtsradikalen Studenten provozierte und provoziert, besonders in unserem diskursgeprägten akademischen Umfeld.

Der Fachschaftsrat lehnt jegliche Form von Gewalt an unserer Universität ab. Auch in der Auseinandersetzung mit rechtsradikalen und menschenverachtenden Ideologien muss ein Umfeld eines toleranten und friedlichen Miteinanders an unserer Universität gewahrt bleiben.

Unser Anspruch als eine internationale Studierendenschaft ist es, auf der Grundlage der verfassungsmäßigen Ordnung das Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft zur aktiven Toleranz auf Basis der Grund- und Menschenrechte zu fördern.

Der Vorfall räumt dem stadtbekannten Rechtsradikalen leider die Möglichkeit ein, in eine vermeintliche Opferrolle zu schlüpfen und für seine antidemokratische, nationalistische und menschenverachtende Ideologie zu werben. Wir lehnen dies ab, da es auch die inhaltliche Auseinandersetzung mit ihm und seinem Umfeld erschwert.


Protokoll der Sitzung vom 14. Oktober 2009






Erstsemesterheft zum Download


Auch dieses Jahr haben wir wieder ein Erstsemesterheft mit den wichtigsten Infos zum Studienanfang zusammen gestellt. Ihr könnt es hier als pdf downloaden oder im Fasra im abholen.




Protokoll der Sitzung vom 07. Oktober 2009







Call for Papers



23.04.09 FasRa FGSE Semesteranfangsparty



Meile der Demokratie


AKTUELL
Jedes Jahr im Januar rufen Nazis deutschlandweit ihre braunen Freunde dazu auf, nach Magdeburg zu kommen, um hier Geschichtsklitterung zu betreiben. Anlass ist der Jahrestag der Bombardierung Magdeburgs durch die Alliierten am 16. Januar 1945, bei dem große Teile der Stadt zerstört und viele MagdeburgerInnen getötet wurden.

Die Nazis missbrauchen das Gedenken um ihre geschichts-revisionistischen Thesen vom sogenannten "Bomben-Holocaust" zu verbreiten und marschieren in Formation durch die Innenstadt. Auch im Jahr 2009 ist damit zu rechnen, das die geistigen Nachfahren der Nationalsozialisten wieder zahlreich in Magdeburg erscheinen werden.

Wir als Studierende sehen uns in besonderer Verantwortung, nicht zuzulassen, dass Nazis in Magdeburg den öffentlichen Raum für sich beanspruchen. Der FasRa-FGSE ruft deshalb schon jetzt dazu auf, sich an den Protesten gegen den Nazi-Aufmarsch im Januar zu beteiligen! Nähere Infos folgen in Kürze...


Stellungnahme


des FasRa-FGSE zur polemisierenden Kritik des RCDS an den Antifaschistischen Hochschultagen

Der "Ring christlich-demokratischer Studenten" (RCDS) Magdeburg hat am 23.10.2008 einen Artikel auf seiner Homepage veröffentlicht, der Bezug auf die Antifaschistischen Hochschultage nimmt, die vom 22.10.2008 bis 10.11.2008 durch die Arbeitsgemeinschaft Emanzipative AntifaschistInnen organisiert werden.

In diesem Beitrag, der unter der Überschrift „Gegen Extremismus“ veröffentlicht wurde, ist unter anderem eine Grafik zu sehen, die dem offiziellen Programm der Antifaschistischen Hochschultage ein fiktives Komplementärprogramm gegenüberstellt.

Da die Veranstaltungen der Antifaschistischen Hochschultage sowohl vom Fachschaftsrat der FGSE als auch vom Studierendenrat der Uni Magdeburg sowie der Amadeu-Antonio-Stiftung gefördert werden, sieht sich auch der FasRa von der polemisierenden Kritik des RCDS getroffen.

Die Mitglieder des Fachschaftsrates der FGSE haben auf ihrer Sitzung vom 24.10.2008 einstimmig beschlossen, dass sie die Form der vom RCDS gewählten Auseinandersetzung in keiner Weise gutheißen können. Wir halten die kommentarlose und plakative Gleichsetzung fiktiver "rechtsextremer" Veranstaltungen mit den Veranstaltungen im Rahmen der Hochschultage für ebenso falsch, wie unakademisch.

Statt sich inhaltlich und im Diskurs einer Auseinandersetzung zu stellen, diffamiert der RCDS im Voraus nicht nur die VeranstalterInnen und ReferentInnen, sondern auch die sie unterstützenden studentischen Gremien.\\ So findet beispielsweise der Vortrag „Magdeburg im Nationalsozialismus“ unter der Schirmherrschaft von Herrn Prof. Dr. Mathias Tullner statt und wird durch die Darstellung des RCDS in schmählicher Weise abqualifiziert wird.

Der FasRa der FGSE begrüßt das Stattfinden der Antifaschistischen Hochschultage und freut sich auf anregende und geistreiche Diskussionen!

BRANDNEU
Fasra-FGSE bei MySpace

Herzlich Willkommen
beim Fachschaftsrat (FasRa) der Fakultät für Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften (FGSE) der Universität Magdeburg. Wir freuen uns darauf euch mit Rat und Tat während Eures Studiums zur Seite zu stehen.

Was bieten wir sonst noch?
> Semesterapparat für viele Veranstaltungen
> Kopieren zu günstigen Preisen (3 Cent/Seite)
> kleinere Druckaufträge
> Verdammt guten Kaffee (aus fairem Handel)
> Lesestoff (DER SPIEGEL, jungle world, Cicero)

Ihr findet uns im G40 im Raum 241. Kommt doch einfach mal herein!

Erstsemesterheft zum Download

Für alle Erstsemester haben wir zur besseren Orientierung einen kleinen Erstsemesterleitfaden erstellt. Diesen könnt ihr hier (pdf) herunterladen oder einfach bei uns im Raum abholen.


Du bist erstes Semester, neu an der Fakultät und ein bisschen orientierungslos?

Kein Problem, dafür gibt es das fakultätseigene Mentorenprogramm des „unimentor e.V.“ Hier steht dir ein Studierender höheren Semesters, bei allen großen und kleinen Problemen zur Seite – egal ob es sich um Stundenplanerstellung oder eine Wegbeschreibung zur Mensa handelt.
In kleinen Mentorengruppen, kannst du all deine Fragen loswerden und gleichzeitig neue Leute kennen lernen. Das Programm ist eine Initiative von Studierenden für Studierende und soll dir einen erfolgreichen Start ins Studium und eine vereinfachte Orientierung im Studium ermöglichen.
Was musst du tun um am Programm teilzunehmen?
Ganz einfach, du registrierst dich kostenlos und schnell via Internet und um den Rest kümmern wir uns.

Mehr Infos zum Programm und der Anmeldung findest du unter http://www.unimentor.de und, wenn du noch Fragen hast schreib uns eine Mail an fgse@unimentor.de.

Viele Grüße.

Dein Team des Mentorenprogramms und der Fachschaftsrat der FGSE


Klausurenpool

Wir wollen weiterhin einen Klausurenpool aufbauen. Dafür brauchen wir eure Hilfe. Schickt uns an unsere Email-Adresse eure alten Klausuren oder reicht sie uns ins Büro. Dankeschön für eure Mitarbeit!


Buchband Streitkultur: FGSE-Student? Publikationswillig?

Du hast eine Hausarbeit, oder einen anderen wissenschaftlichen Text, von dem Du glaubst er sollte publiziert werden?

Der FASRA gibt Dir die Möglichkeit dies in einem Sammelband zu tun.

Für weitere Informationen melde Dich einfach bei uns! Attach:Datei.typ Δ