Winterurlaub Lofsdalen Dez. 2001

Pinguin als Gipfelstuermer Am 30 November starteten wir mit der Faehre in Rostock. Ueber Nacht gings dann mit der SJ nach Stockholm und Ljusdal, wo wir in den Bus nach Lofsdalen umstiegen. 20 min vor Lofsdalen muss der Bus stoppen, da eine Herde Rentiere die Kreuzung blockiert. Erst durch das Hupen des Busfahrers bewegen sie sich von der Strasse. Bei Daemmerlicht kommen wir an. Es ist relativ dunkel, diesig und ein wenig Schnee faellt, so dass nicht viel zu sehen ist. Nach etwa einer Stunde mit 20kg Gepaeck und stetigem bergauf finden wir unsere Huette. Sie ist die einzige in der Umgebung, wo Licht brennt, was sich auch in den zwei folgenden Wochen nicht aenderte. Ski ausleihen war kein Problem und Schnee gabs genug. Zwei Tage spaeter zum offiziellen Saisonbeginn waren die ersten Leupen gespurt. Man traf beim Skiwandern nur wenig Leute (genau einen pro Tag). Trotz des spaeten Sonnenaufgangs und fruehen Untergangs war genug Licht vorhanden. Die Daemmerung zieht sich ueber zwei Stunden hin, so dass man kleine Touren auch noch am Nachmittag starten kann. In der zweiten Woche waren ungewoehnlich hohe Temperaturen um +5°C, die einiges an Schnee schmolzen und die Leupen in Eisrinnen verwandelten. Beim abendlichen Einkauf zum 3km entfernten Shop (zu Fuss) bewaehrten sich die LED-Lampen sehr gut. Bei Vollmond kann man sich die Lampen sogar sparen. Leider bekamen wir kein richtiges Polarlicht zu Gesicht. Nur in einer Nacht war der noerdliche Horizont ungewoehnlich hell erleuchtet. Dafuer trafen wir auf Rentiere und konnten an unserer Huette Eichhoernchen und ein paar Voegel beim morgentlichen Festschmaus beobachten.

Hier ein paar Bilder (Casio QV-2000UX):

menschenleere Faehre , morgendlicher Ausblick , alles grau und weiss , am Kamin , alle Baeume haengen voll Flechten , immer noch alles grau , unsere Huette , maschinelle Leupe , eine Rentierherde , die schoene Leupe voellig zertrampelt :)

endlich klare Sicht, leider lassen uns die Tiere nicht heran, Die Wolken erobern sich den Abendhimmel zurueck. traumhafte Sicht bei minus 10 Grad, von der Sonne beleuchtete Baumwipfel, unser erster Besucher, Was dieses Tal wohl im Sommer bietet?

ein super Licht, und riesige Eiskristalle, selbst spuren,

der Solgroppen, ein Klo?, genug Kurztouren, klassischer Sonnenuntergang, wieder ein Gast, Blick ins Tal aus 950m Hoehe, irgendwo da oben ist der Gipfel, erreicht, Gipfelstuermer, und immer etwas Polarbroed dabei, leicht vereist,

eine Eichelhaeherin,

Was ist ein Eichknoedel?

Erraten?

Oh, ist der Suess!

Muss doch abzureissen gehn!

Es taut ... :(

... den ganzen Tag.

Ein Eichhoernchen. Und wieder... Und wieder... Und wieder.

Fast wie im Sommer... kaum noch Schnee ... blauer Himmel ... Sonne ... das Wasser laed zum Baden ein ... und weisses Gras!?

Ein Dorf mit Berg, Huskies, der zugefrorene Lofsjoen, Hundefutter? bei Nacht, Voegel, Kleiber, Kohl- und Sumpfmeise(?),

Sehr bunt, aber scheu, der Eichelhaeher.

Findet jede Nuss im Schnee ... und wandelt sie in Fett.

Nochmal, weils so niedlich ist.

Ein Dompfaff? Noch einmal. Ein Paerchen. Eis. Es daemmert. Dieb!

Plusgrade! Ein Baum unter Flechten.

Notbremsung. Piste frei? ... Handbremse.

Stockholmer Rosengarten.

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