| |
| SOMMERSEMESTER 12 |
| |
| PROJEKTSEMINAR MODUL R 1.2 |
| |
| In dieser Veranstaltung wird in Form eines eigenen kleinen Projektes die Methode „Elterncoaching“ praktisch erprobt und ein Forschungsbeitrag bezüglich der Evaluation dieser Interventionsmethode geleistet. Die SeminarteilnehmerInnen werden einerseits mit der konkreten Interventionsmethode vertraut gemacht und sind aktiv daran beteiligt, um gleichzeitig relevante Untersuchungsvariablen für die wissenschaftliche Begleitung praktischer Interventionsmethoden (Wirksamkeitsforschung) extrahieren zu können. Berufspraktische Kompetenz wird erworben durch die aktive Mitarbeit beim Elterncoaching als Intervention im Kontext stationärer Jugendhilfe. Theoretische und praktische Expertise im wissenschaftlichen Arbeiten soll erworben werden, indem eine Forschungsfragestellung zum Thema generiert und empirisch untersucht wird. |
| |
| |
| BERATUNGSPSYCHOLOGIE - PP II MODUL Q |
| |
| Der Beratungsbedarf von Einzelpersonen, Paaren und Familien wächst. Dies zeigt sich an der zunehmenden Zahl Ratsuchender in Erziehungs- und Familienberatungsstellen sowie in der ambulanten und stationären psychotherapeutischen Versorgung im Kindes-, Jugend- sowie Erwachsenenalter. Das Seminar zur Beratungspsychologie legt den Schwerpunkt auf die Verknüpfung von theoretischem Wissen und praktischen Kompetenzen, d.h. sog. „soft skills“ werden von jeder/jedem einzelnen Seminarteilnehmer/-in gefordert und gefördert, um so optimal auf den beruflichen Alltag insbesondere in der konkreten Arbeit mit KlientInnen vorzubereiten. Neben dem Erwerb von Grundlagenwissen zur Beratungspsychologie (Was ist Beratung, Beratungskonzepte, Phasen des Beratungsprozesses usw.) werden im Verlauf der Seminarsitzungen von den SeminarteilnehmerInnen selbständig Gespräche geführt und anschließend ausgewertet. Kommunikative Fertigkeiten und spezielle Gesprächs- sowie ansatzweise Interventionstechniken werden praktisch erprobt. |
| |
| |
| INFORMATIONEN ZUM BERUFSPRAKTIKUM (MASTER) |
| |
| wichtige Hinweise aus der Informationsveranstaltung zum Berufspraktikum finden Sie hier: |
 |
| |
| |
| |
| WINTERSEMESTER 11/12 |
| |
| KLINISCHE FAMILIENPSYCHOLOGIE (MODUL FAM.PSY.TM Q1) |
| |
| Studienfächer / Studienrichtungen PF PSY;M1 (ECTF-Credits: 4) (MODUL Q.1) |
| |
| Die Klinische Familienpsychologie beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Entwicklungsverläufe von Familien gestalten lassen, welche Faktoren Einfluss auf diese Entwicklung nehmen und wie Präventions- sowie Interventionsmaßnahmen zu einer Optimierung von Entwicklungsprozessen beitragen können. Vor diesem Hintergrund werden im Rahmen des Seminars theoretische Modelle und Ansätze vorgestellt, die familiäre Entwicklung insbesondere unter dem Aspekt dysfunktionaler Entwicklungsverläufe betrachten und Möglichkeiten der Balancierung z. B. kritischer Übergangsphasen eröffnen. Anhand konkreter Entwicklungsaufgaben von Familien (Bindung, Ablösung usw.) wird aufgezeigt, wie unterschiedlich der Bewältigungsprozess in Abhängigkeit familiärer Besonderheiten (Kommunikationsstruktur, Grenzüberschreitungen) verlaufen kann. Mit Blick auf die Bedeutung des Kontextes, in dem Familienentwicklung stattfindet, werden gleichsam auch aktuelle Lebensbedingungen von Familien (Stress, Armut usw.) beleuchtet, um letztlich für die jeweilige Familie passfähige Präventions- und Interventionsmaßnahmen ableiten zu können. |
| |
| Literatur zum Einstieg: |
| |
| Rollett, B. & Werneck, H. (Hrsg.) (2002). Klinische Entwicklungspsychologie der Familie. Göttingen: Hogrefe. |
| |
| Schneewind, K.A. (Hrsg.) (2000). Familienpsychologie im Aufwind. Göttingen: Hogrefe. |
| |
| Schweitzer, J. & Schlippe von, A. (2007). Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung II. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. |
| |
| Walper, S. & Pekrun, R. (Hrsg.) (2001). Familie und Entwicklung: Aktuelle Perspektiven der Familien-psychologie. Göttingen: Hogrefe. |
| |
| |
| INFORMATIONEN ZUM BERUFSPRAKTIKUM (MASTER) |
| |
| wichtige Hinweise aus der Informationsveranstaltung zum Berufspraktikum finden Sie hier: |
 |
| |