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Lehrstuhl für Sozialpsychologie |
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Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls (zum
aktuellen Forschungsbericht des Instituts für Psychologie I) Grundlagenforschung: · sozialpsychologische Forschung zu Konflikt und Kooperation · sozialpsychologische Gerechtigkeitsforschung · soziale Diffusionsprozesse Anwendungsorientierte
Forschung · psychologischen Aspekten des Umwelterlebens, der Umweltnutzung und -gestaltung · damit verbundene Kontroversen involvierter Akteure in: o unmittelbarer Wohnumgebung o Arbeitsumwelten o Städtebau o regionalen und globale Dimensionen o Energie- und Ressourcennutzung · umweltsozialwissenschaftliche Klimafolgenforschung · Analysen der Effekte extremer Naturereignisse · Mobilität, Akzeptanz und Diffusion umweltrelevanter Innovationen · Innovationen in Mensch-Technik-Umwelt Zusammenhängen ·
user needs analysis und post occupancy evaluation · Strategien des Konfliktmanagements (Mediation, Verhandlung) in verschiedenen Bereichen (z.B. Umwelt, Wirtschaft) |
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Fachpersonal Planstellen: ·
C4
(Prof. Dr. phil. habil. Volker Linneweber, Dipl.-Psych. & Dipl.-Päd.) ·
W1 (JProf. Dr. Petra Schweizer-Ries, Dipl.-Psych.) ·
C1
(Dr. Heidi Ittner, Dipl.-Psych.) · BAT IIa (Dr. Michael Knuth, Dipl.-Lehrer) Projektmitarbeiterinnen und –mitarbeiter: · Dipl.-Psych. Susann Scherbarth · Dipl.-Psych. Stefan Obenhaus · Dipl.-Psych. Kathrin Pischel · Dipl.-Psych. Stefanie Müller · Dipl.-Psych. Christin Wemheuer · Dipl.-Psych. Martin Hentschel · Dipl.-Psych. Ines Heinen ·
Dipl.-Psych. Claudia Villalobos-Montoya sonstiges Personal · Claudia Bieder (Sekretärin) · Sophie Zybura (Sekretärin) |
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Interdisziplinarität Die Forschung am Lehrstuhl ist durch hohes Maß an Interdisziplinarität gekennzeichnet. In laufenden Projekten der Abteilung bestehen Kooperationen mit folgenden Disziplinen: · Ökonomie (UFZ Leipzig) (Projekt Ittner) · Elektrotechnik (OvGU) (Projekte Schweizer-Ries) · Informatik (OvGU) (Projekte Linneweber) · Architektur/Gebäudetechnik (TU Braunschweig) (Projekte Schweizer-Ries und Linneweber) In abgeschlossenen Projekten wurde kooperiert mit · Geografie (Uni Kiel) (Projekte Linneweber) · Umweltökonomie/Raumplanung (TU Berlin) (Projekte Linneweber) · Umweltsoziologie (Uni Kiel) (Projekte Linneweber) · Ingenieurwissenschaft (Universität Kassel) (Projekte Schweizer-Ries) |
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Vermittlung von Schlüsselkompetenzen Methodenkompetenz In den Lehreinheiten erwerben die Studierenden Fähigkeiten und Kompetenzen zur umfassenden Generierung von Wissen. Über das Erschließen eigener Themen, deren methodisch-didaktischer Umsetzung und ihrer Bearbeitung nach wissenschaftlichen Kriterien werden die Studierenden befähigt, eigene Wissensmanagementstrategien zu entwickeln. Diese sind eine wesentliche Grundlage dafür, eigene innovative Projekte zu planen, erfolgreich durchzuführen und wissenschaftlich aufzubereiten. Sozialkompetenz
Alle Lehrveranstaltungen sind darauf ausgerichtet, Team-
und Konfliktfähigkeit zu vermitteln. Ein spezieller
Baustein der universitären Lehre umfasst sowohl die theoretische als auch die
praktische Vermittlung von Kommunikations- und Konfliktmanagementkompetenzen.
Dazu werden, aufbauend auf den Inhalten der Kommunikations- und sozialpsychologischen Konfliktforschung,
grundlegende soziale Fertigkeiten sowie verschiedene Verfahren der (Kon-flikt-)Gesprächsführung trainiert. Zusätzlich erlernen die Studierenden in Projektarbeiten den Transfer ihres theoretischen Wissens auf reale Umwelten. In der Ausarbeitung von Industrieprojekten und der Zusammenarbeit mit Industrie- und Praxispartnern wird unternehmerisches Verhalten eingeübt. Internationale Projekte fördern zudem die interkulturelle Kompetenz der Studierenden. Selbstkompetenz In speziellen Seminaren, die auf die professionelle Entwicklung hin ausgerichtet sind, erlernen die Studierenden Zeit- und Selbstmanagement. Anhand der begleiteten Umsetzung selbst entwickelter Forschungsprojekten wird ihre Leistungsbereitschaft erhöht und fachliche Flexibilität geübt. Die Erarbeitung eigener Lösungsmöglichkeiten zur Umsetzung der Forschungsvorhaben im Feld fördert die Kreativität. Spezielle tutorielle Supervisionen helfen, spezielle persönliche Kompetenzen, wie Echtheit, Empathie und Ehrlichkeit einzuüben und auf zukünftige Arbeitsbereiche anzuwenden. In allen Basiseinheiten wird Wert darauf gelegt, dass das professionelle Handeln ethisches Verhalten voraussetzt. Dies wird in speziellen Seminareinheiten gemeinsam erarbeitet. |
Internationalisierung (Kooperationen etc.) Insbesondere die EU-geförderten Forschungsvorhaben der Abteilung in den Bereichen regenerative Energien und Mobilität implizieren eine hohes Maß an internationalen Kooperationen. Diese bestehen zu universitären Akteuren, zu außeruniversitären Forschungseinrichtungen: · Forschungsgesellschaft Mobilität - Austrian Mobility Research, Graz · Oberösterreichischer Energiesparverband/Linz · Energy Consultancy/Bratislava · Energy Agency/Powy ·
Energy Pour Le Monde/Paris sowie
Forschungseinrichtungen in Industrie und Dienstleistung: · Safety Technopro Centro Zaragoza ·
Asesoría
Industrial Zabala, ·
·
EREC/Brüssel ·
COWI/Kopenhagen. Zu Themen der Klimafolgenforschung bestehen Kooperationen in Form international abgestimmter Untersuchungen mit ·
Tyndall Centre / Centre for Environmental Risk ·
·
Department of Decision Research ( ·
National Institute for Environmental Studies,
Tsukuba, Die Entwicklungen zum European Master in Environmental Psychology“ implizieren Kooperationen mit: · Universitat de Barcelona, · University of Surrey · Universidad di Roma · Université René Descartes – Paris 5 · Rijksuniversiteit Groningen ·
Instituto
Superior das Ciências do Trabalho e da Impresa, Lissabon |
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Planungen zum
European Master in environmental psychology
(gefördert im Rahmen des DAAD-double-degree Programms) Die aktuelle
Planung sieht folgendermaßen aus: Abschluss: Master of Science, Voraussetzung: überdurchschnittlicher Bachelor in Psychologie bzw. – für die Übergangszeit – Diplom in Psychologie; ggf. überdurchschnittliches Vordiplom + 2 weitere Semester (mit Kursen insbesondere in multivariater Statistik, Evaluationsmethodik, qualitative Verfahren, Arbeits- und Organisationspsychologie). Aufbau: 1. Semester (jeweils Wintersemester) (28 credits) 5 Studenten an 6 Standorten; Lehre in Muttersprache, international abgestimmtes Curriculum 2. Semester: study abroad an insgesamt 4 der 6 Standorte der Partneruniversitäten, jeweils 4 Wochen (=2 Kurse á 4 credits; insgesamt also 4x8=32 credits). Gruppengröße je 10 Studierende; Lehre in englischer Sprache. Insgesamt müssen angeboten werden: 24 Kurse á 10 Studenten; jede Partneruniversität muss also in zwei Perioden á 4 Wochen je zwei Kurse anbieten. Das Angebot ist jährlich zu aktualisieren. Die Veranstaltungen werden als zwei Kompaktkurse mit jeweils 3-4 zweistündigen Sitzungen pro Woche arrangiert. Diese Veranstaltungen sollen über das jeweilige Deputat hinausgehend angeboten werden; ggf. auch von Forschungsmitarbeiterinnen und –mitarbeitern. In dem study abroad Angeboten dokumentieren sich die Profile der beteiligten Universitäten. Für das study-abroad Programm sind kostendeckende Studiengebühren vorgesehen. Ggf. werden „all-inclusive“-Angebote (incl. Wohnen und Exkursionen) zusammengestellt. 3. Semester research practice 30 credits (an Heimatuni oder ggf. einer der Partneruniversitäten). 4. Semester forschungs- oder anwendungsbezogene Master-Thesis 30 credits (an Heimatuni oder ggf. einer der Partneruniversitäten). Studierenden, die sich für den forschungsaffinen Master entschieden haben, soll zu einem späteren Zeitpunkt eine Fortsetzung in Rahmen eines zu etablierenden Ph.D. Programms angeboten werden. Program
OvGU 2nd
Semester: Specific competencies at the ·
Use and Acceptance of Renewable Energy Systems; Action Research (Schweizer-Ries) ·
Environmental evaluation methods (Schweizer-Ries.) ·
Dwelling, place attachment, and city planning (Fuhrer) ·
Designing environments for children (Fuhrer) ·
Visualization techniques, utilization of virtual environments,
analyzing virtual environments, online research, unobtrusive measures in
environmental psych. (Linneweber) ·
Human mobility, traffic safety (Linneweber) ·
Environment-related conflicts & mediation (Ittner,
Linneweber) Planungen zum
Supplement Umweltpsychologie (Master) Die aktuelle
Planung sieht folgendermaßen aus: Im ersten und zweiten Semester werden sowohl eine Vorlesung als auch ein Seminar angeboten. Dies dient im ersten Semester zu Einführung in die Umweltpsychologie, deren Inhalte, Methoden und Theorien. Im zweiten Semester dienen die Veranstaltungen zur speziellen Vertiefung in aktuelle Forschungsinhalte der umweltpsychologischen Forschungsgruppe. Zudem beginnt bereits im ersten Semester die Auseinandersetzung mit angewandten Forschungsbereiten im Rahmen eines intensiv begleiteten Projektstudiums. Im dritten Semester erfolgt eine weitere Vertiefung einzelner Anwendungsgebiete der Umweltpsychologie und Vorbereitung der Masterarbeit, die dann im vierten Semester abgeschlossen wird. Das Erlernen spezieller Schlüsselkompetenzen findet Eingang in den Seminaren und in der Projektarbeit. Durch eine tutorielle Begleitung der Erst- und Zweit-Semestrigen durch die Dritt- und Viert-Semestrigen wird ein angeleiteter Austausch unter den Studierenden angeregt. Die Vertiefung Umweltpsychologie soll dazu dienen,
einen vertieften Einblick in Theorien, Methoden und spezielle Inhalte der
Umweltpsychologie zu erlangen. Die begleitete Auseinandersetzung mit
angewandten Themen der Umweltpsychologie und Akteuren in der Praxis ermöglicht die Einarbeitung in zukünftige
Berufsfelder. Die dabei erworbenen Kompetenzen sollen dazu dienen, sich
frühzeitig auf umweltpsychologische Berufsfelder auszurichten und die
erworbenen Lehr-, Beratungs- und angewandte Forschungsfähigkeiten in
konkretes Planungs-, Projekt- und Innovationsmanagement umzusetzen, das eine
berufliche Weiterentwicklung direkt ermöglicht. |